Es gibt Tage, an denen bekommt man den Eindruck, dass das Schreiben von Texten eine aussterbende Zunft ist. In Zeiten von KI-generierten Abhandlungen und der damit verbundenen Verkümmerung der eigenen Hirnleistung einiger „Autoren“, ist es ein Wunder, dass es überhaupt noch Leute gibt, welche – so richtig in Handarbeit und ohne künstliche Intelligenz – unabhängige Texte mit ihrer persönlichen Meinung verfassen.

Mindestens ebenso erstaunlich finde ich es, wenn es dann Leute gibt, die ihre kostbare Zeit opfern, um genau solche Texte zu lesen. Gerade wenn man bedenkt, dass die nicht zuletzt durch Social Media geprägte Aufmerksamkeitsspanne der meisten Menschen nur noch im Sekundenbereich liegt und Lesen ja sowieso meeeeega langweilig ist! 😉

Umso schöner ist es, auf Gleichgesinnte zu stoßen, welche ebenfalls dieser aussterbenden Zunft nachgehen und sich mit Schrift und Wort (oder dem Konsum selbiger) gegen den Untergang der Schreibkultur stemmen. Und genau damit wären wir beim heutigen Thema. Kennt ihr eigentlich schon die Seite „Videospielgeschichten“? Nein? Na, dann wird es aber Zeit!

Einfach gesagt, stellt das Projekt „Videospielgeschichten.de“ eine Plattform für alle zur Verfügung, die etwas über das Gaming-Thema berichten wollen. Vom Hobbyautor bis zum Journalisten kann hier so gut wie jeder Texte über Videospiele mit persönlicher Perspektive veröffentlichen. Es geht weniger um klassische Reviews, vielmehr stehen individuelle Erfahrungen und erzählerische Beiträge im Vordergrund. Die Texte werden dabei in unterschiedlichen Formaten geclustert:
Fun Fact: Vielleicht haben einige von euch meine Beiträge auf „SPIELKRITIK.com“ (siehe Artikel 261 und 338) gelesen. Beide Projekte sind sich durchaus ähnlich, allerdings wird die Seite Spielkritik von einer richtigen Redaktion mit größtenteils festen Autoren betrieben, während Videospielgeschichten eher eine offene Plattform ohne wirkliche Redaktion ist.

Ich selbst kenne die Webseite schon seit einiger Zeit und habe mir in der Vergangenheit auch den ein oder anderen Beitrag über Themen aus dem Dunstkreis der Videospiele zu Gemüte geführt. Gerade das Format „Höchstpersönlich“ spricht mich an, weil es dort um sehr authentische, subjektive Beiträge geht. Die Texte sind wirklich interessant und da sie von so vielen unterschiedlichen Autoren stammen, liest sich jede Veröffentlichung ganz anders. Ich kann euch definitiv empfehlen, mal etwas durch das Archiv zu stöbern.

Bei diesen ganzen Lobeshymnen über die Plattform sollte es nicht überraschen, dass schon lange auf meiner Bucket Liste steht, selbst mal einen Beitrag dort zu veröffentlichen. Was soll ich sagen – heute soll es endlich so weit sein! 🙂

Thematisch dreht sich der Text um die „Another Code“-Reihe, einer Spielserie aus dem Hause „CING“. Ein Spiel des Entwicklers zu spielen steht auch schon seit gefühlten Ewigkeiten auf dem Zettel und so lassen sich prima zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.

Viel mehr möchte ich an dieser Stelle auch gar nicht verraten. Jetzt kann ich euch eigentlich nur noch dazu einladen, den Text auf Videospielgeschichten.de zu lesen:
https://www.videospielgeschichten.de/cing-mir-das-lied-vom-code/
Fun Fact: Was die beiden Plattformen Spielkritik und Videospielgeschichten eint, ist der Aufruf zum Diskurs über Videospiele. Jeder Autor freut sich über Feedback oder einen Kommentar zu selbst gemachten Erfahrungen aus der Community. Also – in bester Y-Titty-Manier: „Schrrrrrrreibts in die Kommentare“! 😉
In diesem Sinne – bis die Tage, ciao!