#377 – Follow-Ups VII

#377 – Follow-Ups VII

Es ist mal wieder an der Zeit, ein paar kleinere Projekte auf einen Schlag abzufrühstücken. Dabei geht es mir aber weniger um neue Basteleien, sondern eher um noch offene Baustellen bei vermeintlich bereits erledigten Themen. Was soll ich sagen, es ist immer das Gleiche: Wenn man Dinge nicht vollständig erledigt, holen sie einen irgendwann ein! 😉

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Fangen wir mit dem Tema TC DT325SX PC aus Artikel 272 an.

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Der PC läuft an und für sich gut, allerdings macht das 5,25“-Diskettenlaufwerk ein paar Probleme, denn es liest eingelegte Datenträger nicht mehr zuverlässig.

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Es hilft nichts – wir müssen also wohl oder übel den PC nochmal auseinanderbauen. Wer sich an Artikel 273 erinnert: Um an das große Floppy-Laufwerk heran zu kommen, muss leider zuerst das kleine 3,5“-Laufwerk entfernt werden. Das ist der Nachteil der kompakten Bauweise des Systems.

Fun Fact: Bin ich froh, dass ich damals einen Beitrag über den PC geschrieben habe. Mittlerweile habe ich nämlich wieder alles vergessen und so kann ich jetzt zumindest spicken und nachlesen, wie sich das Gerät am einfachsten öffnen lässt! 😉

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Ist das Laufwerk erst mal ausgebaut, muss noch die Gehäuseoberseite abgeschraubt werden:

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Apropos Artikel 273 – damals haben wir uns entschieden, die mit Schaumstoff verklebte Metallabdeckung des Schreib-/Lesekopfs nicht wieder anzubringen. Das war – im Nachhinein betrachtet – eine dumme Idee, denn wie wir in Artikel 310 beim Philips P 3202-342 PC gelernt haben, stabilisiert die Kappe den Schreib-/Lesekopf und sogt dafür, dass er nicht zu stark vibriert. Durch diese Vibration kann es nämlich vorkommen, dass Daten nicht sauber gelesen werden können. Im dümmsten Fall ist also dieses kleine Stück Blech genau unser Problem!

Fun Fact: Ich hatte diese Abdeckkappe schon längst wieder vergessen. Erst, als sie mir neulich beim Aufräumen des Kellers zufällig in die Hände fiel, kam mir die Idee, sie doch besser wieder in dem Laufwerk zu verpflanzen.

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Nach einer Reinigung der Klebereste auf dem Schreib-/Lesekopf kann die Abdeckkappe mit Hilfe eines neuen Stück Schaumstoffs am Kopf befestigt werden.

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Das Laufwerk ist dann wieder recht fix zusammengeschraubt und im PC verbaut. Ob das tatsächlich unser Problem gelöst hat?

Fun Fact: Natürlich habe ich wieder vergessen, ein Bild davon zu machen, aber bei der Gelegenheit habe ich den Schreib-/Lesekopf mit etwas Alkohol gereinigt. Das kann nie schaden.

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Tatsache! Alle drei von mir getesteten Disketten werden einwandfrei gelesen. Es ist schön, wenn sich Dinge ausnahmsweise mal einfach reparieren lassen. Und? Was lernen wir daraus? Wer einmal pfuscht, oder irgendetwas nicht vernünftig macht, hat später die doppelte Arbeit! 😛

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Wenn wir eh gerade schon an dem PC herumwerkeln, können wir ihm auch gleich noch eine neue Tastatur spendieren. Wer sich erinnert – in Artikel 275 haben wir (nach gefühlt ewiger Fehlersuche) festgestellt, dass der Zugriff auf die zweite Partition der Festplatte aus welchen Gründen auch immer nur dann funktioniert, wenn wir das amerikanische Tastaturlayout verwenden. Bei Aktivierung des deutschen Tastaturtreibers streikt der Festplattenzugriff. Ich weiß – klingt komisch, ist aber so.

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Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass wir den Rechner dann halt mit US-Layout betreiben. Für MS-DOS-basierte PCs eignet sich das eh viel besser. Blöd nur, dass bisher ein Keyboard mit deutschem Layout an dem Computer hängt. Doch Abhilfe kommt in Form dieses schicken Modells „MKB931“ vom taiwanesischen Hersteller „PC Expert Tech Co Ltd“. Und ja, die heißen echt so! 😀

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Es war gar nicht so einfach, hierzulande eine alte Tastatur mit DIN-Stecker und amerikanischem Tastaturlayout zu finden. Umso glücklicher bin ich, dass wir das gute Stück auftreiben und damit jetzt den 386er beglücken können.

Not so fun Fact: Irgendwie wurmt es mich schon, dass wir das Problem mit dem Tastaturtreiber nie so wirklich in den Griff bekommen haben. In Anbetracht der zur Verfügung stehenden Lebenszeit muss man manchmal aber auch einfach wissen, wann man es gut sein lassen muss. Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen. Aber falls jemand eine Idee hat, woran es liegen könnte, dass sich nur mit dem US-Tastaturlayout auf die zweite Partition der Festplatte zugreifen lässt, kann das gerne in die Kommentare schreiben. Würde mich echt interessieren! 🙂

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Kommen wir gleich zum nächsten Sorgenkind. Erinnert sich noch jemand an den Covox-Adapter für den Parallelport, welchen wir in Artikel 342 kennengelernt haben?

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An und für sich läuft das Ding gut und es ist erstaunlich, welche Klänge sich damit einem PC-System ohne „richtige“ Soundkarte entlocken lassen. Ein Problem gibt es jedoch mit dem Stecker: In vielen Fällen hört man das Signal nur sehr leise, bzw. es ertönt ein permanentes Rauschen im Hintergrund.

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Zuerst dachte ich an einen Wackelkontakt, aber beim Herumspielen am Stecker des Kabels ist aufgefallen, dass der Cinch-Buchse scheinbar einfach die Erdung fehlt! Woher ich das weiß? Berührt man z.B. mit einem Finger den Kontakt zwischen Kabel und Buchse, kommt das Signal sauber an. Na sowas!

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Wenn das wirklich der Fall sein sollte, dann müsste sich das Problem recht einfach beheben lassen. Dafür müssen wir das gute Stück eigentlich nur aufschrauben…

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…und die Cinchbuchse mit einer Masseleitung versehen. Das Signal können wir z.B. vom D-Sub-Stecker mit einem Stück Kabel abgreifen.

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Kaum ist der Stecker wieder zusammengebaut…

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…und angestöpselt…

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…bekommen wir auch schon eine klare Ausgabe in voller Lautstärke und ohne Störung. Wirklich verrückt, dass dem Stecker „von Werk“ aus die Erdung fehlt. Andererseits muss man bedenken, dass es ein Produkt ist, was in einer sehr kleinen Auflage und Handarbeit hergestellt wurde. So oder so – ich bin froh, dass das Ding jetzt einwandfrei funktioniert! 🙂

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Na, heute sind wir aber gut im Flow. Vielleicht schaffen wir es abschließend noch, uns um den Proline-PC aus Artikel 263 zu kümmern? Auch dieser Rechner läuft prinzipiell einwandfrei, nur ist er recht still.

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Nicht etwa, weil der Netzteillüfter reicht leise wäre (der röhrt wie ein Flugzeug), sondern vielmehr ist es der Tatsache geschuldet, dass ich ihm die Boxen wegnehmen musste, da ich sie für ein anderes PC-System gebraucht habe. So richtig gut haben die klobigen Sound Link Lautsprecher (welche wir in Artikel 277 repariert haben) eh nie zu dem PC gepasst.

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Vor einigen Tagen bin ich dann durch Zufall über dieses abgefahrene Teil gestolpert:

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Bei dem Gerät handelt es sich um einen Lautsprecher vom Typ „SOUNDISK SD-100“ im 5,25“-Format. Das Ding lässt sich in einem Einbauschacht eines PC-Towers verpflanzen. Ist das nicht cool?

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Natürlich konnte ich es nicht lassen, mir die „Innereien“ des Lautsprechers anzusehen. Der Aufbau sieht gar nicht so kompliziert aus. Letztendlich finden sich hier die gleichen Komponenten, die man in einem „normalen“, einfachen Stereo-Lautsprecher auch finden würde.

Fun Fact: Laut Verkäufer wurde die Cinch-Buchse auf der Vorderseite nachträglich eingebaut. Sie stellt einen Niederfrequenz-Ausgang zur Verfügung, über welchen sich das Audiosignal an ein anderes Gerät (z.B. Verstärker, Lautsprecher, etc.) weiterreichen lassen würde.

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Mit dabei waren ein paar Kabel, mit welchen sich der Einbau-Lautsprecher am PC anschließen lässt.

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Das Audio-Signal wird dabei von der Geräterückseite über ein angepasstes Slotblech nach außen geführt, nur um dann wieder am Ausgang der Soundkarte angesteckt zu werden. Wilde Konstruktion!

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Unorthodox, aber es funktioniert und das Ding spuckt tatsächlich Töne aus. Die Lautstärke lässt sich dabei bequem per Drehregler auf der Vorderseite einstellen.

Fun Fact: Per AUX-IN könnte man sogar externe Audioquellen wie z.B. einen MP3-Player an dem Ding anschließen und sich die Musik über den Einbaulautsprecher anhören. Stellt sich nur die Frage, warum man so etwas tun sollte? 😀

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Sicherlich ist die Klangqualität nicht mit einer High-End-Box zu vergleichen, aber ich finde sie ausreichend und zu dem PC passt das Teil einfach gut. So, ich denke, damit wollen wir es für heute gut sein lassen. Ich finde nach so vielen (erfolgreich) erledigten Baustellen haben wir uns definitiv eine Runde „Worms World Party“ verdient! 😉

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In diesem Sinne – bis die Tage, ciao!

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