#216 – Automatisches Fresse polieren

#216 – Automatisches Fresse polieren

Vorwort: Ich trau es mich ja fast gar nicht zu sagen, aber im heutigen Beitrag geht es tatsächlich nur um die Reparatur einer elektrischen Zahnbürste! 😀

Moment mal – was?! Ist es schon so weit gekommen, lieber retrololo? Willst du uns das wirklich zumuten? Wie langweilig…

Ruhig Blut, Freunde! Ich weiß – nicht gerade ein Killer-Thema, aber ich habe trotzdem (wie immer) versucht, den Beitrag möglichst kurzweilig zu gestalten. Ich verspreche euch, dass es der einzige Dental-Beitrag auf diesem Blog sein wird! 😉

Im Endeffekt möchte ich euch heute einfach mal zeigen, dass eine Reparatur nicht immer kompliziert sein muss und es manchmal ganz einfach sein kann…

In diesem Sinne – viel Spaß! 🙂

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Pass auf, sonst gibt’s eine aufs Maul, Alter! 😛

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Spaß beiseite – keine Angst, ich selbst bin kein Fan von Handgemenge, Prügeleien oder dem sonstigen Austausch nonverbaler Nettigkeiten. Was mir aber wichtig ist, ist die tägliche Zahnhygiene!

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Blöd nur, dass das dafür verwendete Werkzeug – eine elektrische Schallzahnbürste vom Typ Philips Sonicare EasyClean (die genaue Modellbezeichnung habe ich gerade nicht mehr auf dem Schirm) den Dienst verweigert!

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Hm, was ist denn defekt? Mal sehen – das Ding geht zwar problemlos an…

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…aber die Verbindungsstange, welche die Vibrationen auf den aufsteckbaren Vibrationskopf überträgt, vibriert einfach nicht mehr!

Fun Fact: Bevor jetzt gleich die Hygiene-Polizei (oder der Seuchenschutz) kommt: Keine Panik – die Zahnbürste ist nur so dreckig, weil sie bereits seit Monaten in der Elektroschrottkiste liegt. Sollten wir sie wieder zum Laufen bekommen, wird sie natürlich einer intensiven Grundreinigung unterzogen! 🙂

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Schöne Scheiße! Und jetzt? Ich befürchte für eine weitere Analyse des Problems müssen wir das gute Stück wohl oder übel öffnen. Doch wie? Mal sehen, auf der Unterseite des Geräts befindet sich ein merkwürdiger Stöpsel. Aha – jetzt wissen wir zumindest die Modellnummer (HX6530)!

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Der Deckel lässt sich tatsächlich mit etwas „Überredungskunst“ (in Form von zärtlicher Gewaltanwendung mit Hilfe einer Zange und einem Schlitzschraubenzieher) aufhebeln – nice!

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Darunter befindet sich ein schwarzes Plastikkonstrukt, welches wohl mit Hilfe von ein paar kleinen Plastiknasen an dem Gehäuse befestigt wird. Gut zu wissen, doch wie kommen wir jetzt an die „Innereien“ der Bürste?

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Auch hier hilft uns eine einfache Rohrzange. Um die eigentliche Technik der Bürste aus der Ummantelung zu befreien, müssen wir mit dieser das Gehäuse einfach etwas zusammenquetschen:

Fun Fact: Vermutlich würde es auch recht einfach mit einem Schraubstock oder ähnlichem Werkzeug gehen, aber die Zange liegt zufälligerweise schon auf dem Schreibtisch! 😀

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Schon verrückt – tatsächlich besteht das Ding wohl nur aus den drei einzelnen Teilen!

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Die Bürste selbst erinnert mich irgendwie an ein Raumschiff. Oder vielleicht an das Innere eines Lötkolbens, welcher von einer futuristischen Alien-Rasse verwendet wird. Kein Plan, aber irgendwie sieht das Ding für mich voll nach Science-Fiction aus! 😀

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Spaß beiseite, schauen wir uns lieber mal die Technik etwas genauer an. Da die Bürste ja prinzipiell funktioniert, würde ich den Fehler jetzt nicht beim Akku suchen.

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Auch die Steuerplatine sowie der Anschalter sollten problemlos funktionieren:

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Uns interessiert viel mehr der Kopf, also die Vibrationsstange.

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Diese ist mit einer Schraube am Rest der Bürste befestigt.

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Nanu? Die Schraube ist ja locker! Was soll das denn? Sag jetzt bitte nicht, dass das der Fehler ist! Logisch wäre es, denn sobald die Schwingungen nicht mehr ordnungsgemäß an die Stange übertragen werden, bewegt sich vermutlich auch am Kopf nicht mehr viel…

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Das lässt sich glücklicherweise leicht überprüfen, denn dafür müssen wir die Schraube nur wieder mit Hilfe eines kleinen Kreuzschlitzschraubendrehers festziehen:

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Tatsächlich – es geht wieder! Die Stange vibriert und die Bürste tut wieder was sie soll.

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Ich fass es nicht – man müsste doch meinen, dass so Verschleißteile wie der Akku oder im dümmsten Fall vielleicht der Motor als erstes aufgeben würden – aber eine lächerliche Schraube?! Mann oh Mann – na wenn mal das keine geplante Obsoleszenz ist, dann weiß ich auch nicht. Ich will gar nicht dran denken, wie viele Leute so eine Art von Bürste schon in den Müll geworfen haben, obwohl die Reparatur nicht simpler hätte sein können! 🙁

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Egal – wollen wir uns nicht weiter ärgern. Die Hauptsache ist, dass das Teil nun wieder funktioniert. Beim Zusammenbau habe ich mir den Befestigungsmechanismus der Büste am Gehäuse nochmal etwas genauer angesehen. Das „Innenleben“ steht unter Spannung und wird durch die seitlichen Plastikhalterungen gegen das Gehäuse gedrückt. Fast so wie eine „Einrastfunktion“ bei einem Kugelschreiber – gar nicht so dumm! 😉

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Fertig! Die Zahnbürste ist so (nach einer anständigen Reinigung, die ich noch machen muss) wieder fit für den Einsatz. Schon unfassbar, wie einfach es manchmal sein kann! 😀

Viel mehr kann (und will) ich gar nicht mehr zu dem Thema „Zahnbürsten“ sagen…

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In diesem Sinne, bis die Tage, ciao! 🙂

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